Einwilligung widerrufen dokumentieren (Workflow)
Widerrufe passieren. Entscheidend ist, dass du später nachvollziehen kannst, was passiert ist, wann – und zu welchem Projekt es gehört. Diese Seite ist keine Rechtsberatung, sondern eine praktische Orientierung für einen ruhigen Prozess.
Übersetzer: In LegitForm denken wir Widerruf als Änderung einer gemeinsamen Freigabe (Living Consent) – sichtbar für beide Seiten und im Verlauf dokumentiert. Mehr dazu.
Warum das wichtig ist
- Damit im Team klar ist: welcher Stand gilt.
- Damit du später nicht rätseln musst, warum etwas entfernt wurde.
- Damit „eingegangen“ vs. „finalisiert“ vs. „widerrufen“ nachvollziehbar bleibt.
Praktischer Ablauf (ohne Drama)
- Im passenden Projekt die Einwilligung suchen.
- Den Status als „Widerrufen“ markieren (mit Datum/Notiz, falls nötig).
- Wenn Inhalte bereits veröffentlicht sind: intern Aufgaben klären (Entfernen/Unlist/Archiv).
- Bei Bedarf: Nachweis/Protokoll exportieren, damit der Verlauf dokumentiert bleibt.
Was du in der Doku festhalten solltest
- Projekt/Anlass
- Zeitpunkt (wann widerrufen)
- Umfang (worum ging es)
- Hinweis (z. B. „Person möchte keine Social‑Veröffentlichung mehr“)
Kann ich einen Widerruf dokumentieren?
Ja. Wichtig ist der nachvollziehbare Verlauf: was, wann, welchem Projekt zugeordnet.
Muss ich alles löschen?
Das hängt vom Fall ab. Praktisch hilft es, den Status zu dokumentieren und intern die nächsten Schritte zu klären.
Was ist mit bereits finalisierten Nachweisen?
Der Verlauf bleibt nachvollziehbar. Du kannst Widerruf/Änderungen dokumentieren und bei Bedarf exportieren.
Was ist der beste Workflow?
Im Projekt die Einwilligung finden → Status/Notiz setzen → ggf. Inhalte anpassen/entfernen → Verlauf nachvollziehbar halten.
Ist das Rechtsberatung?
Nein. Das ist eine praktische Orientierung.