Einwilligung mit Zeitstempel: Was heißt das – und was gehört rein?

„Zeitstempel“ klingt technisch, meint aber etwas sehr Praktisches: Du willst später nachvollziehen können, wann eine Zustimmung vorlag und in welchem Umfang. Entscheidend ist nicht nur der Zeitpunkt, sondern der Kontext (Projekt/Anlass) und ein klarer Abschlussstand.

Übersetzer: Wir behandeln Zustimmung als gemeinsame Freigabe (Living Consent) – der Zeitstempel ist Teil des gemeinsamen Verlaufs, nicht nur ein PDF‑Datum. Mehr dazu.

Kurz erklärt

  • Zeitpunkt: Wann wurde zugestimmt?
  • Umfang: Wozu genau (Zwecke/Plattformen)?
  • Zuordnung: Zu welchem Projekt/Anlass gehört es?
  • Abschluss: Wann wurde aus „eingegangen“ ein finaler Stand (Finalisieren)?

Was gehört in eine „saubere“ Dokumentation?

  • Projekt/Anlass (z. B. Termin, Auftrag, Shooting).
  • Freigabe‑Umfang (z. B. Instagram, Website, Werbung).
  • Zeitstempel (wann eingegangen).
  • ID/Referenz (damit es später eindeutig ist).
  • Optional: Nachweis‑Stufe (E‑Mail verifiziert / Signatur), je nach Situation.

Beispiele (Alltag)

Shooting

Zustimmung für Portfolio + Instagram. Zeitstempel + Projektname machen später klar, welcher Termin gemeint war.

Event

QR‑Code am Eingang. Einwilligungen landen im Event‑Projekt; Nachweise finalisierst du nur für relevante Personen.

Team / Agentur

Mehrere Leute teilen Links. Einheitlicher Prozess verhindert Versionen‑Chaos; Finalisieren fixiert den Stand.

Was bedeutet Zeitstempel bei einer Einwilligung?

Dass der Zeitpunkt der Zustimmung dokumentiert ist – zusammen mit Kontext und Umfang, damit es später nachvollziehbar bleibt.

Reicht ein Screenshot/Chat als Zeitstempel?

Im Alltag oft ja. Wenn du es später sauber zuordnen/erklären musst, hilft ein Projekt‑Prozess statt verstreuter Belege.

Was gehört zusätzlich rein?

Projekt/Anlass, Umfang (Zwecke/Plattformen), eine eindeutige Referenz/ID – und ein Abschlussstand (Finalisieren).

Wann ist es exportierbar?

In LegitForm erst nach dem Finalisieren: dann entsteht der Nachweis (PDF + Protokoll).

Ist das Rechtsberatung?

Nein. Das ist eine praktische Orientierung für Dokumentation/Workflow.